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 Lariel, fehlgeleiteter Engel des Herrn

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Lariel
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Männlich Anzahl der Beiträge : 15
Anmeldedatum : 31.08.10

Beitrag© By Lariel Sa Sep 04, 2010 2:31 pm

Name: Lariel, unter den Menschen aber schlicht und einfach „Seraph“, da dieser ein zwar ungewöhnlicher, aber dennoch verbreiteter Name bei den Menschen ist und demnach nicht soviel Aufmerksamkeit auf sich zieht wie „Lariel“


Alter: Als ein Engel der jüngeren Generation ist er „lediglich“ ca. 2100 Jahre alt, unter den Menschen gibt er an, 25 Jahre alt zu sein.


Rasse: Gefallener Engel


Haarfarbe/länge: Braun/kurz


Augenfarbe: Himmelblau


Größe: 1,95 m


Sonstiges Aussehen: Lariel ist eine eindrucksvolle Gestalt. Er ist muskulös, überdurchschnittlich groß und hat ein markantes Gesicht. Seine Augen strahlen Güte, Kälte und Gleichgültigkeit gleichzeitig aus und sorgen, zusammen mit den meistens lächelnden, schmalen Lippen, dafür, dass sich die meisten Menschen in seiner Nähe unwohl fühlen.
Als Engel strahlt er trotzdem überirdische Schönheit aus.
Keine Narbe verunziert seine Haut, einzig der rotbraune Farbklecks in seinem rechten Auge stört das Bild eines vollkommenen Wesens.

Wenn Lariel seine grell-weißen Schwingen zeigt, ist er eine noch eindrucksvollere Gestalt. Seine Flügel haben jeweils eine Spannweite von nahezu anderthalb Metern.
Auffallend ist, dass er nur ein Flügelpaar besitzt, keine drei wie die Seraphim und somit einer der jüngeren und unteren Engel darstellen dürfte.


Charaktereigenschaften/Auftreten: Lariel ist innerlich zutiefst zwiegespalten.
Einerseits erscheint er gütig, liebevoll, nett, fröhlich und zuvorkommend, eben so wie man sich das bei einem Engel des Herren vorstellt, dann wiederum erscheint er neutral und gleichgültig und im nächsten Moment grausam, kalt und bestimmend. .
Lariel ist fehlgeleitet, nicht böse. Er genießt die Zeit auf der Erde, die irdischen Genüsse, sehnt sich aber gleichzeitig auch nach dem Himmel und der Gesellschaft seiner Brüder.
Sein Ziel ist es somit, sich vor Gott zu beweisen und wieder in den Himmel aufgenommen zu werden.
Während er sich bemüht Gutes zu schaffen und gerecht zu sein, kann es passieren, dass er, durch die irdischen Eindrücke geblendet, genau gegenteiliges schafft oder sich durch die Sucht nach dem Leben seinen Eintritt ins Himmelsreich selbst vereitelt.
Trotz allem bemüht er sich nicht nur böses zu bestrafen, sondern viel mehr die Welt in einem Gleichgewicht zu halten, eben so wie er es zu Zeiten als lichter Engel gelernt hatte.
Dort wo es Licht gibt, muss es auch Schatten geben und auch umgekehrt. Ohne das Sein des einen kann das andere nicht existieren.

Menschen gieren teilweise nach seiner Nähe, sowohl die Männlichen als auch die Weiblichen, fühlen sich in dieser allerdings gleichzeitig auch unwohl. Es ist eine Art Teufelskreis in dem sie sich befinden.

Was hält er/sie von Menschen: Lariel versucht die Kinder Gottes wieder auf den „rechten Pfad“ zurückzubringen, genießt aber das Leben unter ihnen, mit all ihren Vorzügen.
Er ist sich den menschlichen Schwächen bewusst, deren Grausamkeit, Arroganz und Überheblichkeit, und vor allem deren Egoismus.


Was hält er/sie von anderen Rassen: Andere Rassen, je nach Art, können in ihm eine Art Faszination auslösen, aber auch Hass, Mitleid, Verachtung und Eifersucht. Oft ist er sich selbst nicht bewusst, dass sich diese Gefühle, oder Gefühle im Allgemeinen, für einen Engel des Herrn nicht ziemen.


Herkunftsland: Der Himmel, offiziell aber Amerika, NYC, Manhattan, Upper East Side


Beruf/Tarnberuf: Lariel behauptet er sei der Sohn eines Unternehmers namens James Smith und der Alleinerbe dessen Immobilienunternehmens.
Der Allerweltsname seines „Vaters“ macht es unmöglich ohne übertrieben großen Aufwand aufschlussreiche Informationen zu erlangen und zu beweisen, dass diese Firma oder gar der Vater überhaupt nicht existieren.


Fähigkeiten/Gaben/Magie:
Fliegen: Wie jeder Engel besitzt auch Ariel Flügel, die in einem hellen Weiß erstrahlen und ihm ermöglichen zu fliegen.
Auragespür: Ebenso ist es ihm möglich die Aura eines jeden Wesens zu sehen und somit die Art der Rasse zu erkennen.
Sprachkenntnisse: Lariel beherrscht alle irdischen Sprachen, sowohl geläufige, als auch tote.
Unsterblichkeit: Die Seele des Engels ist unsterblich, der Körper selbst hingegen nicht.

Telepathie: Lariel ist es ermöglicht in den Gedanken anderer zu sprechen und so sie es wollen, ihre Gedanken zu lesen. Unrechtmäßiges Eindringen in diese oder gar die Manipulation derer ist ihm verwehrt. Es ist viel mehr eine erweiterte Kommunikationsmöglichkeit.
Anästhesie: Eine weitere Fähigkeit des Engels ist es, bestimmte Körperregionen oder gar einen ganzen Menschen, sofern dieser über einen schwächeren Geist oder Körper verfügt, zu betäuben. Ihm ist es nicht möglich, wie anderen Wesen mit dieser Begabung, jemanden gegen Schmerzen unempfindlich zu machen.
Kryogenese: Dem Engel ist es erlaubt Eis zu erschaffen. So kann er Flüssigkeiten einfach gefrieren lassen oder Eis sogar aus dem Nichts erschaffen.
Kryokratie: Die Herrschaft über die Kälte ermöglicht es ihm Eis zu formen. Es können so Eisskulpturen geformt werden, Figuren bewegt, Eissplitter geschossen oder sogar Eisgefängnisse erschaffen werden. In Kombination mit Kryogenese ist dies eine sehr gefährliche Eigenschaft. So kann das Eis auch bei hohen Temperaturen in seinem kalten, gefrorenen Zustand gehalten werden, geformt und benutzt werden. Dadurch ist es Lariel möglich diese Fähigkeit sowohl als Waffe, als Schutz, aber auch als „Zeichen Gottes“ zu benutzen

Schwächen: Lariel ist ein Engel. Er versucht immer im Willen Gottes zu handeln, auch wenn er diesen nicht mehr selbst vernimmt.
Trotzdem hat er mit der Zeit auf der Erde auch irdische Eigenschaften und Schwächen angenommen. Er genießt das Leben als „Mensch“ und wird dementsprechend von seinen Brüdern ausgestoßen.
Neben seiner vermutlich nicht möglichen Auferstehung und dem überaus starken Bestreben Gutes zu tun, ist wohl seine größte Schwäche seine Arroganz, seine Eitelkeit, seine Überheblichkeit, die vermutlich allen Engeln mit der Zeit eigen wird.

Lariel ist süchtig nach den Sinneseindrücken. Er saugt jeden Geruch in sich auf, egal wie abstoßend dieser eigentlich sein mag, isst soviel er kann und berührt gerne alles, was für ihn unbekannt ist. Selbst den Geräuschen der Stadt kann er noch etwas Schönes abgewinnen oder sie zumindest mit Faszination betrachten. Er lässt sich dadurch durch die verschiedensten Sinneseindrücke leicht ablenken. Einzig das Sehen war ihm vorher schon bekannt und so lässt er sich weder durch Illusionen noch durch helles Licht in irgendeiner Weise irritieren.

Als Engel hat er außerdem keine Erfahrung im Umgang mit Menschen und Lebewesen im Allgemeinen, aber auch der neuen Technik, all dem, was die Moderne ausmacht.
Abgesehen vom traditionell benutzen Schwert hat er außerdem keinerlei Erfahrung beim Benutzen von Waffen.


Stärken: Das hohe Alter ist auch vermutlich die größte Stärke des Engels. Er hat vieles gesehen und als Engel des Herrn wurde ihm vieles bereits bei seiner Entstehung vermittelt. Er kennt die Zusammenhänge der Welt, die Geschichte der Menschheit, aber auch sein Verfehlen und die Unvollkommenheit der Schöpfung, sogar derer, die eigentlich vollkommen sein müssten, der Engel, primär seiner Selbst.
Lariel ist überaus muskulös und von Natur aus stärker als ein gewöhnlicher Mensch, seine kräftigen Schwingen helfen ihm außerdem sich in Notsituationen zu verteidigen.
Zwar ist sein Körper sterblich, doch ist auch dieser dem eines gewöhnlichen Menschen von der Widerstandskraft überlegen. Lariel ist zwar kein Engel, der in den vordersten Fronten der Engelschöre gekämpft hätte, doch trotzdem keinesfalls wehrlos.


Vergangenheit/Lebenslauf:
Vor mehr als 2000 Jahren wurde Lariel von Gott als Engel im Himmel erschaffen.
Seine Aufgabe war einfach, er sollte als Bote zwischen Himmel und Erde fungieren. Die Menschen beobachten und später ausgewählten Personen, die die Stimme fragend oder um Hilfe flehend an Gott richteten, kontaktieren und ihnen mit Rat und Tat beistehen, ihnen Sicherheit in ihrem Leben geben, ihren Mut wiederherstellen und ihnen zeigen, dass sie ihr Leben, im Sinne Gottes, genießen können und sollten. Gleichzeitig war es aber auch seine Aufgabe Ungläubigen, Gotteslästerern und vor allem jenen, die gegen die Werte Gottes im speziellen vorgingen, eine Botschaft zukommen zu lassen.
Als Lariel im Jahre 1940, während des zweiten Weltkrieges, für einen weiteren Botengang auf die Erde geschickt wurde, erkannte er mit Schrecken die Grausamkeiten, die die Menschen sich gegenseitig antun konnten. Er sah viele Verbrechen, Verbrechen der Deutschen, aber auch der Alliierten, der Russen und Amerikaner.
Seine Aufgabe war es diesmal tatsächlich in das Geschehen einzugreifen, doch statt den Auftrag aufs Genauste zu befolgen, begann er die Menschen stärker, öfter und weiträumiger zu bestrafen, als es ihm eigentlich aufgetragen worden war. Zu tief war er von den Schrecken der Erde verstört, dass er nur nebensächlich eingreifen konnte… und so starben durch seine Hand Menschen sowohl auf Seiten der Alliierten, als auch auf Seiten der Nazis.
Beim Angriff der Japaner auf Pearl Harbor war er ebenso anwesend, wie beim Kriegsende im Pazifik, dem Bombenabwurf über Hiroshima und Nagasaki.
Trotz allem erkannte Lariel bei seinem Aufenthalt in Pearl Harbor auch die guten Seiten der Menschen, die sich um andere kümmerten und vor allem mit einer Unbeschwertheit vor dem Angriff feierten, die er nicht verstand, aber bewunderte. Es war eben dieser Moment, der den Verstoß gegen die himmlische Ordnung einleitete, da er selbst eben die gleiche Unbeschwertheit, dieselbe Freude genießen wollte, wie die Menschen, die er beobachtete.
Nach dem zweiten Weltkrieg, sich erinnernd an die Erfahrungen, die er währenddessen gemacht hatte, begann er zu zweifeln, zu gieren nach den irdischen Gefühlen, die er selbst noch nie in seinem Leben verspürt hatte. Die anderen Engel spürten dies, Gott ebenfalls, und so wurde er, aus Angst er könne sich, wie Luzifer, gegen die himmlische Ordnung wenden, die ihm das Fühlen solcher Gefühle verweigerte, aus dem Himmel verbannt und zu einem irdischen Leben unter den Menschen, auf alle Ewigkeiten, gezwungen.

Nun, mehr als 30 Jahre nach seinem Fall hat er von der Erde zwar nicht genug, sehnt sich aber nach dem Himmel und seinen Brüdern. Nichtsahnend, dass das Sehnen ein irdisches Gefühl ist und im Himmel ebenso verboten war, wie der Genuss oder andere Gefühle.

~†~
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Jeanne
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Beitrag© By Jeanne Sa Sep 04, 2010 3:50 pm

Na dann sag ich doch mal als erste Welcome on Board ^^
Ich hoffe du hast hier auch spaß wie wir
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Maxim
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Beitrag© By Maxim Sa Sep 04, 2010 6:59 pm

Da mein Töchterchen dich als erste hier begrüßt hat, will ich mal nicht so sein

Auch ein Herzliches WoB von mir....


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Lariel
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Beitrag© By Lariel Mo Sep 06, 2010 10:23 pm

Vielen Dank ;-)
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