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 Hexen/Hexer/Nekromanten

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Raziel
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Blutsvater

Männlich Anzahl der Beiträge : 344
Alter : 33
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Beitrag© By Raziel Mo Dez 08, 2008 11:49 pm

Laut Lexikon: Die Wurzeln des
deutschen Wortes Hexe finden sich nur im westgermanischen Sprachraum:
mittelhochdeutsch Hecse, Hesse, althochdeutsch Hagzissa, Hagazussa,
mittelniederländisch Haghetisse, altenglisch Haegtesse: (gespenstisches
Wesen) – im modernen Englisch verkürzt zu hag. Die genaue Wortbedeutung
ist ungeklärt; der erste Bestandteil von hagazussa ist wahrscheinlich
althochdeutsch Hag (Zaun, Hecke, Gehege), vgl. Hagen (Flurname), der
zweite ist möglicherweise mit germanisch/norwegisch tysja (Elfe,
böser/guter Geist) und litauisch dvasia Geist, Seele verwandt, also
vermutlich ein auf Hecken oder Grenzen befindlicher Geist.






sind magisch begabte Menschen die jedoch im Gegensatz zu Engeln oder
Dämonen den Äther nur manipulieren anstatt die magische Energie aus
sich selbst heraus zu erschaffen. Sie zapfen sie an und formen sie nach
ihrem Willen. Sie sind sozusagen Medien und benötigen oft ein weiteres
Medium in Form eines Gegenstandes um die Kraft zu kanalisieren.




Der berühmteste Hexer oder auch Zauberer war
der Sohn des Astaroth, des unschuldig verurteilten Engels der mit
Luzifer fiel und somit einer der Erzdämon war. Er trug den Namen seines
Vaters und wurde angeblich bis zu 200 Jahre alt. Dazu alterte er nie
und soll von unglaublicher, strahlender Schönheit gewesen sein.



Hexen/Hexer können über die selbe Macht wie Engel oder Dämonen
gebieten, doch gründet ihre Art der Magie im Druidentum oder
Schamanismus. Sie wird geleitet von einer gewissen Verbundenheit mit
den Elementen und der Natur.


Sie benötigen Rituale und arkane Formeln in Form von Zaubersprüchen
um ihre Zauber zu lenken und ihnen Wirkung zu verleihen, denn sie sind
immer noch Menschen deren Geist Grenzen gesetzt ist.
Dazu benötigen sie also gewisse Utensilien die als weiteres Medium dienen.






Zaubersprüche:




Ein Zauberspruch ist eine Beschwörungsformel, die eine bestimmte
zauberische Wirkung hervorbringen soll. Zaubersprüche gehören zu den
ältesten Zeugnissen der Literatur, in der deutschen beispielsweise die
"Merseburger Zaubersprüche" (wahrscheinlich im 8. Jahrhundert
entstanden) und die "Höllenzwänge" (verfasst von Doktor Faustus). Sie
dienen in erster Linie dazu, dass der Zaubernde sich besser auf sein
Ziel konzentrieren kann und den Zauber richtig leitet.




Auswahl an Werkzeugen des Zauberhandwerks:



Dies stellt nur eine Auswahl dar. Jede/r Hexe/r kann sie für sich nach belieben erweitern oder mindern.


Beseom: der Besen - Das vielleicht berüchtigste Utensil der
Hexen. Tatsächlich arbeiten nur noch die wenigsten heutigen Hexen
damit. Der Hexenbesen war ursprünglich ein Phallussymbol, das teilweise
auch zum Auftragen der Flugsalbe verwendet wurde. Er spielt eine Rolle
vor allem bei der Hexenhochzeit sowie als Instrument der Reinigung.


Der Zauberstab: Hört sich komisch an aber ihn gibt es
wirklich. Traditionell wird er aus dem heiligen Baum der Hexen
geschnitzt, der Weide und mit einem persönlichen Symbol versehen. Er
dient als gebräuchlichstes Medium von Energien und es ist nicht
unüblich, dass die/der Hexe/r ihn ständig bei sich trägt.


Bolline: Das weiße Messer (für praktische Tätigkeiten wie Pflanzenschnitt)


Athame: Das zweischneidige schwarze Messer (zur Lenkung von Energie, fast nie zum Schneiden benutzt)

Buch der Schatten: Ein Buch mit magischen Ritualen, Zauberformeln, Rezepten u.ä., das dem
Novizen bei der Initiation übergeben wird. Jede Hexe führt ein Buch der
Schatten.


Labrys: Eine Doppelaxt, die links am Altar gelagert wird.


Pendel: Ein schwerer Gegenstand an einer Schnur, der durch Kontakt mit dem medialen Bewusstsein Weissagungen ermöglicht.


Pentakel: Ein ritueller Gegenstand, auf dem ein Pentagramm (fünfzackiger Stern) abgebildet ist.


Weihwedel: Ein Kräuterbündel o.ä., mit dem man vor oder während eines Rituals Wasser versprengt.


Kelch: Wird bei Gelöbnis- und Einweihungszeremonien benutzt.


Das Räuchergefäß: Meist wird bei Ritualen sehr größen wert
auf die dazu passende Räucherung gelegt. Sie sol vor negativen
Einflüssen schützen und die guten Mächte anziehen, außerdem stellt die
Räucherung vielfach ein symbolisches Opfer an einen Gott/Göttin dar.


Kessel: Dabei handelt es sich normalerweise, um einen schmiedeeisernen Kochtopf, der enorme Hitze verträgt.


Kerzen: Je nach Art des Rituals werden Kerzen zum schutz
oder als Symbol für die Mächte angezündet. Die jeweilige Farbe der
Kerze wird nach Art des rituals ausgewählt.



Schwarze/Weiße Magie:




Weiße Magie ist kreativ und steht für den positiven Nutzen
der Zauberei die dem Menschen und allen anderen Geschöpfen helfen und
sie im guten Sinne unterstützen soll (Wachstum, Leben, Gedeihen). Sie
wird nie zum persönlichen Nutzen eingesetzt.


Schwarze Magie ist destruktiv und wird oft dazu benutzt um anderen zu schaden oder sich einen Vorteil zu verschaffen. (Zerstörung, Vergehen)


Diese Unterscheidung beschreibt jedoch die verschiedenen Ziele der Magie.

Ihr Quell bleibt der Selbe.




Grundfähigkeiten der Hexen/Hexer die jeder/jedem zu eigen sind:




~Flüche aussprechen/bannen: Verwünschungen der nicht
tötenden aber zermürbenden Art (z.B. Krankheiten, Pech (Unglück,
Missgeschick), Magie versiegeln (das Blockieren der Macht einer anderen
Hexe), Verfall, Blindheit, Stummheit, Taubheit, Albträume,
Unfruchtbarkeit, Hässlichkeit, Pestilenz ect.) . Der Zaubernde kann sie
über andere verhängen deren geistige Kraft unter der seinen liegt oder
das Duell verliert. Genauso kann er die Flüche wieder aufheben.


Die meisten Flüche vergehen nach einer Weile, doch was für alle
gilt ist - möchte man sie vor der bestimmten Zeit los werden sollte man
sich an eine andere/n Hexe/r oder Zauberbegabten wenden dessen Macht
stark genug sein muss um ihn zu brechen.

~Kräuterkunde: Der Umgang mit Kräuter für Tränke und Tinkturen von heilender, schützender oder zerstörender Wirkung. Dazu gehören auch Gifte.


~Mit Tieren sprechen: Die Kommunikation mit dem Rest von
Gottes Schöpfung der allen anderen verwehrt ist. Dies gründet in ihrer
ursprünglichen Naturverbundenheit.


~Magieverbundenheit: Sie spüren sehr gut an welchen Orten, Gegenständen oder Lebewesen die Magie stark ist. Sie können sie sozusagen erspüren.


Zuletzt von Samael am Di Dez 09, 2008 12:11 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag© By Raziel Di Dez 09, 2008 12:05 am

Nekromanten nennt man jede Art von Zauberer/Hexer, dessen Ziel es
ist, Kontakt zu Toten aufzunehmen, oder Tote physisch wiederzubeleben
und so zu Untoten, hier je nach Grad der Verwesung von Zombies bis zu
animierten Skeletten, zu machen.



Diese sind keinesfalls mit Wiedergängern zu verwechseln, deren Auferstehung nichts mit Nekromantie zu tun hat.


Der Nekromant lebt für den Tod. Die Lebenden bedeuten ihm nichts
und sein Streben gilt einzig und allein der Beherrschung des Todes.
Er kennt jede Facette des Sterbens und ist sogar in der Lage ihn zu erahnen bevor er eintritt.



Im allgemeinen wird die Nekromantie,
insbesondere die Animation von Toten, zur Schwarzen Magie gezählt und
gilt somit als moralisch zumindest zweifelhaft.


Nekromanten Treten entweder im Erscheinungsbild eines Menschen oder dem eines Lichs auf.

Wobei ein Nekromant noch zu den Lebenden zählt der sich lediglich
der Kunst des Todes verschrieben hat. Somit besitzt er noch ein
menschliches Äußeres.

Ein Lich jedoch ist ein untotes, dem Verfall stets ausgeliefertes, meist verkommenes Wesen das jedes Leben verabscheut.




Hier eine kurze Erläuterung über den Lich:



Ein Necromant kann zu einem Lich werden, wenn er durch Magie
versucht, seine Macht über den Tod hinaus zu erhalten. Er tötet sich
absichtlich durch ein magisches Ritual, um dann als Untoter auf der
Erde zu wandeln.
Als solcher ist sein Körper vom Moment seiner Verwandlung an dem
Verfall ausgeliefert und dem wird nur durch die Kraft seines Geistes
einhalt geboten.


Von anderen Hexern und teils auch der Nekromant wird der Lich
gemieden und\oder gehasst, weil der Weg den er gewählt hat nicht mit
der Moral des Restes seiner Zunft vereinbar ist.

Nekromanten oder spätestens ein Lich sind Ausgestoßene unter den magisch Begabten.


Ein Lich kann jedoch durchaus in der Lage sein der Welt ein
menschliches Erscheinungsbild vorzugaukeln, jedoch nur für einen
begrenzten Zeitraum.



Die Kräfte des Nekromanten:


Der Nekromant zeichnet sich durch
diese Fähigkeiten aus. Wenn ein Hexer diesen Weg wählt sind ihm alle
anderen Hexenkünste verwehrt.



Totenbeschwörung - Die Fähigkeit Tote Körper zu
beleben. Jedoch ist es unverhältnismäßig schwer wenn nicht schon fast
unmöglich einen Menschen nicht als schäbiges Skellet sonder als
Lebewesen mit Haut und Haaren Herzustellen.

Der Leichnahm muss in unmittelbarer Nähe sein um diesen Zauber zu wirken.

Das Erwecken jedes Toten führt große, geistige Anstrengungen mit
sich, was zur Folge hat, dass die Toten nur so lange wandeln wie der
Nekromant dazu in der Lage ist die Konzentration aufrecht zu erhalten.

Auch die Anzahl der Erweckten ist dadurch begrenzt.


Bedenkt, dass zum erwecken eines Toten auch eine Leiche vorhanden sein muss!



Kontakt mit den Toten - Dem Nekromant ist es erlaubt
einen Blick ins Reich der Toten zu werfen oder die Verstorbenen um Rat
zu fragen, was heißen kann Geiheimnisse zu erfahren die mit ins Grab
genommen wurden.


Ein Lich dürfte sogar in der Lage sein den gesamten Wissensschatz
eines Toten zu erlangen und sich diese Fähigkeiten später zu nutze zu
machen ohne sie jeh erlernt zu haben.


Flüche - Das Einzige was die ursprüngliche Verbindung zu Hexen und Hexern zeigt ist die Fähigkeit Flüche auszusprechen. Sie
jedoch wieder zu bannen ist dem Nekromanten unmöglich. (Es liegt auch
nicht in seinem Interesse das Leid anderer wieder zu mindern.)



Diese Flüche töten nicht, ganz wie die einer Hexe, jedoch plagen
sie und verheeren auf eine besonders grausame Art und Weise die
hauptsächlich den Nekromanten zu eigen sind.

Z.B. Schnelles Altern, Stimmen hören, Verfolgung durch Geister
(Polter-Plagegeister), Krankheiten, Tötliche Berührung (alles was der
Betroffene berührt stirbt) usw.





Jedoch von einem einfachen Nekromanten bis zu einem Lich ist es ein weiter Steiniger Weg...



Das Ritual


Das Ritual in dem der Necromant oder Hexer zum Lich wird ist lang
schmerzhaft und Äusserst gefährlich, denn bringt der Nekromant nicht
genügend Erfahrung mit wirft er sein Leben einfach weg.


Erster Schritt:


Wenn der Vollmond sein Angesicht abwendet (Mondfinsternis) muss der
Nekromant sich bereits 6 Stunden im Kreis der 5 Elemente zur Meditation
befinden.


In der kurzen Zeitspanne in der das Licht des Mondes vollkommen
erloschen ist muss ein Zauber ausgesprochen werden der nur in dem einen
Buch - dem Nekronomikon - niedergeschrieben ist.


Dieses Buch existiert nur einmal auf der Welt und seinen
Aufbewahrungsort kennt keine lebende Seele. Man sagt, wer die Toten
wirklich zu beherrschen weis, wird die Antwort von ihnen erhalten.


Der Spruch den man daraus entnimmt zwingt eine alte, mächtige Seele
zuerst in eine rituelle Waffe. Diese Seele wird zuvor vom Nekromanten
ausgewählt und ihr Name in die Zauberformel eingebunden und lässt ihn
während des 2. Schrittes zum Untoten werden. Umso stärker die Seele,
desto größer wird die zukünftige Macht des Lich sein.



Zweiter Schritt:


Der Nekromant muss sich selbst richten.


Ist der Dolch durch das unheilige Gebet geweiht und die Seele in
ihn gebannt muss der Todesstoß erfolgen und das noch bevor Luna sich
der Welt wieder zugewandt hat.

So gelangt die Seele in den Körper des Nekromanten und kann und wird gezwungen sich mit ihm zu vereinen.




Das Dasein eines Lichs


Wenn der Nekromant erst einmal ein Lich ist ist er zwar überaus
mächtig aber er hat auch seine Schwächen, denn er braucht regelmäßig
Seelen um seinen Körper zu erhalten.

Ausserdem Wird er nahezu von allen Gehaßt, sei es aus Neid oder aus moralischen Gründen.


Ein Lich stirbt nicht mehr, doch der Preis dafür - sollte der
'Seelenzoll' einmal nicht bezahlt werden - ist unermesslich qualvoller.
Er wird niemal in den Himmel oder die Hölle gelangen, sein Körper wird
ihm einfach den Dienst entsagen bis er sozusagen im Tode erstarrt. Er
wird hungrig sein - aber nicht essen können, müde - aber keinen Schlaf
finden. Diese Qualen werden sich wenn nötig in die Uendlichkeit
erstrecken ohne, dass seine Seele je von dem toten Fleisch befreit
wird.

Nur neue Seelennahrung oder das totale Zerstören seines Körper können ihn erlösen.
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